Warum das Profil oft wichtiger ist als die Website
Für lokale Betriebe ist das Google-Unternehmensprofil die erste Anlaufstelle: Es erscheint in der Suche und auf Maps, bevor jemand deine Website öffnet, und oft ruft die Person direkt von dort an. Dieselben Daten speisen auch KI-Assistenten, wenn sie lokale Empfehlungen geben. Ein dünnes Profil kostet also doppelt: bei Menschen, die vergleichen, und bei Maschinen, die empfehlen.
Die Checkliste Feld für Feld
| Feld | Darauf kommt es an | Häufiger Fehler |
|---|---|---|
| Kategorie | Die präziseste Hauptkategorie, dazu passende Nebenkategorien | Zu allgemein gewählt, etwa Geschäft statt Sanitärinstallateur |
| Öffnungszeiten | Aktuell halten, Feiertage speziell pflegen | Falsche Zeiten sind der schnellste Weg zur wütenden Bewertung |
| Leistungen und Produkte | Konkrete Leistungen einzeln erfassen, mit Beschreibung | Leer gelassen, obwohl genau danach gesucht wird |
| Fotos | Echte, aktuelle Bilder: Betrieb, Team, Arbeiten. Regelmässig neue | Drei Logos und ein Stockfoto aus dem Gründungsjahr |
| Beschreibung | In zwei, drei Sätzen: was, für wen, wo | Werbetext ohne die Wörter, nach denen gesucht wird |
| Bewertungen | Aktiv sammeln, alle beantworten, die kritischen zuerst | Nur sammeln, nie antworten: wirkt unbetreut |
Die Monatsroutine in vier Schritten
Ein Projekt, ein Tipp, ein Angebot: Ein Beitrag pro Woche hält das Profil sichtbar aktiv, und er lässt sich aus deinen Social-Media-Inhalten zweitverwerten.
Jede innert 48 Stunden, die kritischen zuerst. Ein Profil, in dem der Inhaber sichtbar reagiert, wirkt betreut.
Zwei, drei aktuelle Bilder aus dem Betrieb. Frische Fotos zeigen Menschen wie Maschinen, dass hier gearbeitet wird.
Öffnungszeiten, Telefonnummer, Leistungen: Stimmt alles noch, auch mit der Website überein? Widersprüche kosten Vertrauen, bei Google und bei KI-Assistenten.
Der Teil, der laufend Arbeit macht
Einrichten ist ein Nachmittag, der Unterschied entsteht im Laufenden: Beiträge, Fotos, Antworten. Genau diesen Teil nimmt dir publy ab: Bewertungen sammeln mit Link, QR-Postern und Widget, jede neue Bewertung im Eingang mit Antwortvorschlägen in deinem Ton, die Automatik beantwortet 4- und 5-Sterne-Bewertungen von allein, und deine geplanten Beiträge bespielen das Google-Profil gleich mit.
Häufige Fragen dazu
Wie viele Fotos sollte mein Profil haben?
Mehr als du denkst, und vor allem laufend neue: Ein Grundstock von 20 bis 30 echten Bildern (Betrieb, Team, Arbeiten, Details) plus zwei, drei neue pro Monat ist ein gutes Mass. Echte Handyfotos schlagen Stockbilder immer.
Bringen die Beiträge im Unternehmensprofil wirklich etwas?
Sie halten das Profil sichtbar aktiv, zeigen Angebote und Neuigkeiten direkt in der Suche, und sie kosten fast nichts, wenn sie aus bestehenden Social-Media-Inhalten zweitverwertet werden. Ein Beitrag pro Woche ist der Praxiswert.
Was mache ich bei mehreren Standorten?
Jeder Standort bekommt sein eigenes Profil mit eigenen Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen. Die Daten müssen je Standort stimmen und mit der jeweiligen Standortseite der Website übereinstimmen. Sammelprofile für alles verschenken lokale Sichtbarkeit.
Wie komme ich in die lokalen KI-Empfehlungen?
Über dieselben Signale wie in die lokale Google-Suche: vollständiges Profil, viele aktuelle Bewertungen, konsistente Daten überall. KI-Assistenten greifen bei lokalen Fragen auf genau diese Quellen zurück. Ein gepflegtes Profil ist die halbe KI-Sichtbarkeit.
Mehr zum Modul dahinter: Google Bewertungen bei publy.