Die ehrliche Rechnung zuerst
Selber machen wirkt gratis und ist es nie: 4 bis 8 Stunden pro Woche für Ideen, Texte, Bilder, Planung und Antworten sind zum eigenen Stundenwert gerechnet schnell mehr als jede Agenturpauschale. Dazu kommt der versteckte Preis: Social Media ist die erste Aufgabe, die liegen bleibt, wenn das Geschäft ruft, und genau dann entsteht die monatelange Stille, die Profile entwertet.
Übrigens ein stilles Problem: Der Suchbegriff social media betreuung wird in der Schweiz nur rund 50 Mal pro Monat gesucht. Die meisten KMU googeln die Frage nicht, sie schieben sie vor sich her.
Die drei Modelle im Vergleich
| Modell | Kostet | Kontrolle über Ton und Inhalt | Passt wenn |
|---|---|---|---|
| Selber machen | 4 bis 8 Stunden pro Woche | Volle Kontrolle, volle Last | Jemand im Team hat Zeit UND Freude daran |
| Agentur oder Freelancer | typischerweise CHF 500 bis 3'000 pro Monat | Abgabe an Dritte, Abstimmungsaufwand bleibt | Strategie fehlt oder alles soll komplett weg |
| Software mit KI | unter CHF 100 bis wenige Hundert pro Monat | Maschine produziert, du gibst frei | Die Arbeit soll weg, die Kontrolle bleiben |
Der Entscheid in vier Fragen
Beides muss stimmen. Zeit ohne Lust produziert Pflichtbeiträge, Lust ohne Zeit produziert Strohfeuer. Fehlt eines, ist reines Selbermachen raus.
Wer nicht weiss, was er wem erzählen soll, kauft am besten einmalig Strategie ein. Wer es weiss und nur nicht dazu kommt, hat ein Produktionsproblem, und das ist automatisierbar.
Multipliziere deine 4 bis 8 Wochenstunden mit deinem Stundenwert und vergleiche mit den Modellen oben. Diese Zahl beendet die meisten Diskussionen.
Je persönlicher dein Geschäft, desto teurer wird die Abgabe an Dritte: Eine Agentur muss deinen Ton erst lernen und trifft ihn nie ganz. Ein System mit Freigabe lässt dir das letzte Wort.
Der dritte Weg konkret
Der publy Social Media Autopilot ist für genau diese Mitte gebaut: Das System liest dein Branding aus deiner Website, der Monatsplaner erstellt 30 Tage Content in einem Durchgang, der Kalender veröffentlicht auf acht Kanälen, und du gibst jeden Beitrag einzeln frei. Erstellen, Kalender und Monatsplaner sind gratis. So bleibt vom Selbermachen nur der Teil übrig, der wirklich dich braucht: die Freigabe und das Gespräch mit deiner Kundschaft.
Warnsignale beim Auslagern
- Die Agentur postet, aber niemand beantwortet Kommentare: Der Kanal wirkt betreut und ist es nicht
- Du lieferst Themen, Texte und Bilder weiterhin selbst: Dann kaufst du eine Terminfunktion zum Agenturpreis
- Die Zugänge laufen über die Agentur: Konten und Inhalte müssen dir gehören, sonst beginnt der Wechsel bei null
- Kein monatlicher Blick auf Zahlen: Ohne den weiss niemand, ob das Geld etwas bewirkt
Häufige Fragen dazu
Was kostet ein guter Freelancer für Social Media?
In der Schweiz typischerweise CHF 500 bis 1'500 pro Monat, stark abhängig von Umfang und Erfahrung (Marktbeobachtung 2026, ohne Gewähr). Der Vorteil ist die feste Bezugsperson, das Risiko die Abhängigkeit von genau dieser Person.
Kann ich mischen: Strategie einkaufen, Produktion automatisieren?
Ja, das ist für viele KMU die beste Kombination: einmalig eine Positionierung und einen Themenplan erarbeiten lassen, danach die laufende Produktion mit einem System abwickeln. So zahlst du für Denkarbeit einmal statt jeden Monat.
Ab welcher Firmengrösse lohnt sich eine Agentur?
Weniger eine Frage der Grösse als des Budgets und Anspruchs: Wer dauerhaft über CHF 1'000 pro Monat für Sichtbarkeit einplant und Kampagnen statt nur Präsenz will, bekommt bei einer guten Agentur echten Gegenwert. Darunter ist das Geld in System plus eigener Zeit meist besser angelegt.
Was passiert mit dem Kanal, wenn ich die Agentur kündige?
Das ist die wichtigste Vertragsfrage vor dem Start: Konten, Inhalte und Zugänge müssen dir gehören und übergeben werden. Kläre auch, ob Rohdaten wie Bildvorlagen und Planungsdokumente mitkommen, sonst beginnt der Nachfolger bei null.
Mehr zum Modul dahinter: Social Media Autopilot bei publy.