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Social Media

Was posten, wenn im Betrieb nichts Besonderes los ist?

Die kurze Antwort

Der normale Alltag ist der Content: Was für dich Routine ist, ist für deine Kundschaft ein Blick hinter die Kulissen. Mit vier wiederkehrenden Säulen (Arbeit zeigen, Wissen teilen, Team zeigen, Angebote nennen) füllt sich jeder Monat, und als Faustregel darf höchstens ein Viertel davon Verkauf sein. Wer zusätzlich einen kleinen Vorrat an zeitlosen Beiträgen anlegt, kennt das Problem des leeren Plans gar nicht mehr.

DKDario Kunz, Co-Founder und Tech Lead Aktualisiert am 8. September 2026
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Der Irrtum hinter der Frage

Hinter der Frage steckt die Annahme, ein Beitrag brauche ein Ereignis: eine Eröffnung, ein Jubiläum, ein neues Produkt. Das Gegenteil stimmt. Die Beiträge, die Vertrauen aufbauen, zeigen das Gewöhnliche: wie gearbeitet wird, wer arbeitet, was der Betrieb weiss. Ereignisse sind die Ausnahme im Feed, nicht seine Grundlage.

Dazu kommt die Betriebsblindheit: Was dir banal vorkommt, weil du es jeden Tag siehst, hat deine Kundschaft noch nie gesehen. Die Maschine von innen, der Handgriff, der 20 Jahre Übung braucht, das Vorher-Nachher eines ganz normalen Auftrags: Genau das schaut sie sich an.

Acht Beiträge, die immer gehen

Beitragsideen ohne Anlass, sortiert nach Säule
IdeeSäuleSo setzt du sie um
Vorher-Nachher eines AuftragsArbeit zeigenZwei Fotos, drei Sätze zum Weg dazwischen
Die häufigste Kundenfrage beantwortenWissen teilenFrage als erster Satz, Antwort in drei Punkten
Ein Werkzeug oder Material erklärenWissen teilenWarum du genau dieses verwendest, was der Unterschied ist
Eine Person aus dem Team vorstellenTeam zeigenFoto am Arbeitsplatz, drei persönliche Fragen
Der Arbeitsplatz um 7 Uhr morgensTeam zeigenEin ehrliches Foto, ein Satz. Fertig.
Ein Fehler, aus dem ihr gelernt habtWissen teilenEhrlichkeit schlägt Hochglanz, besonders bei Dienstleistern
Ein Blick auf ein laufendes ProjektArbeit zeigenZwischenstand statt Endresultat, das erzeugt Fortsetzungen
Eine Empfehlung ohne EigennutzWissen teilenEin Tipp, mit dem die Kundschaft Geld spart. Baut mehr Vertrauen auf als jedes Angebot

Auffällig an der Liste: Kein einziger Beitrag braucht ein Ereignis, ein Budget oder eine Kamera, die besser ist als dein Telefon. Was sie brauchen, ist die Entscheidung, das Gewöhnliche für zeigenswert zu halten.

Die Vorratsroutine gegen den leeren Plan

1
Sammeln im Alltag

Ein geteiltes Fotoalbum im Team: Jede Baustelle, jedes fertige Projekt, jeder lustige Moment wandert hinein. Rohmaterial entsteht nebenbei, nicht in Sitzungen.

2
Einmal pro Monat sichten

15 Minuten: Aus dem Album die brauchbaren Momente ziehen und den vier Säulen zuordnen.

3
Zeitlose Beiträge auf Vorrat produzieren

Wissens-Beiträge veralten nicht. Vier davon fertig in der Schublade überbrücken jede Woche, in der wirklich nichts geht.

4
Lücken automatisch füllen lassen

Der Rest des Monats füllt sich aus Vorlagen und Plan, nicht aus Inspiration. Inspiration ist keine Infrastruktur.

Wenn trotzdem der Plan leer bleibt

Das Problem hinter dem leeren Feed ist selten Ideenmangel, sondern der Aufwand, aus der Idee einen fertigen Beitrag zu machen. Genau da setzt der publy Monatsplaner an: Er erstellt 30 Tage Content in einem Durchgang, mit Texten und Bildern in deinem Branding, aufgebaut auf genau den Säulen aus diesem Beitrag. Du prüfst, passt an und gibst frei. Der Monatsplaner ist gratis, genau wie das Erstellen und der Kalender.

Häufige Fragen dazu

Interessiert sich wirklich jemand für unseren Alltag?

Ja, und zwar genau die Menschen, die kurz vor einer Anfrage stehen. Wer einen Handwerker, eine Praxis oder ein Restaurant sucht, will vorher sehen, wie dort gearbeitet wird. Der Alltag ist deine Referenzliste in Bildform.

Wie oft darf ich dasselbe Thema wiederholen?

Öfter als du denkst. Nur ein Bruchteil deiner Followerschaft sieht jeden Beitrag, und die häufigste Kundenfrage bleibt monatelang dieselbe. Als Faustregel: Dasselbe Thema alle vier bis sechs Wochen neu verpackt ist kein Problem.

Was, wenn mein Betrieb optisch nichts hergibt?

Dann trägt die Wissens-Säule den Feed: Antworten auf Kundenfragen, Erklärungen, Einschätzungen. Treuhänder, Informatikerinnen und Berater bauen ganze Auftritte nur darauf. Ein Gesicht dazu, und es funktioniert.

Sollen wir private Inhalte posten?

Persönlich ja, privat nein. Die Person hinter dem Betrieb interessiert, das Wochenende der Familie nicht. Die Grenze: Alles, was mit Arbeit, Haltung oder dem Weg dorthin zu tun hat, gehört dazu. Der Rest bleibt privat.

Mehr zum Modul dahinter: Social Media Autopilot bei publy.

Quellen
  1. Instagram: Hilfe fuer Unternehmen