Erst die Säulen, dann die Beiträge
Ohne Struktur wird jeder Monatsplan zur Ideenqual. Mit vier wiederkehrenden Content-Säulen füllt er sich fast von selbst, weil jede Säule nur noch konkretisiert werden muss:
- Zeigen, was du tust: Projekte, Vorher-Nachher, Blick hinter die Kulissen
- Zeigen, was du weisst: Tipps, Antworten auf Kundenfragen, kleine Anleitungen
- Zeigen, wer ihr seid: Team, Werte, Alltag, Jubiläen
- Sagen, was du willst: Angebote, Termine, offene Stellen, Aufrufe
Faustregel für die Mischung: höchstens ein Viertel Verkauf. Drei Viertel des Plans geben etwas (Wissen, Einblick, Unterhaltung), ein Viertel darf etwas wollen.
Eine Beispielwoche als Raster
| Tag | Säule | Beispiel |
|---|---|---|
| Dienstag | Wissen | Antwort auf eine häufige Kundenfrage, als Carousel |
| Donnerstag | Arbeit zeigen | Aktuelles Projekt oder Produkt, ein starkes Bild |
| Samstag | Team oder Angebot (wechselnd) | Woche A: Einblick ins Team. Woche B: Angebot oder Termin |
Vier Wochen mal drei Slots ergeben zwölf Beiträge. Wer das Raster einmal festgelegt hat, plant den Monat in einer Sitzung, weil nur noch die Lücken zu füllen sind, nicht die Struktur.
Die vier Schritte im Ablauf
Kundenfragen der letzten Wochen, anstehende Termine, laufende Projekte, saisonale Anlässe. Alles ungeordnet in eine Liste.
Jedes Thema in einen Slot der Beispielwoche. Lücken mit der Wissens-Säule füllen, die geht immer.
Alle Texte und Bilder in einem Durchgang statt häppchenweise. Batching halbiert den Aufwand, weil du im Fluss bleibst.
Alle Beiträge einplanen. Der Monat läuft dann von allein, du reagierst nur noch auf Kommentare.
Derselbe Plan mit KI: fünf Minuten statt ein Vormittag
Genau diesen Ablauf automatisiert der publy Monatsplaner: Du wählst Vorlagen und die Anzahl Beiträge, die KI erstellt für jeden Post Text und Bild in deinem Branding, und der Zeitplan steht. Du gehst die Beiträge einzeln durch, passt an, was dir nicht passt, und planst alles mit einem Klick ein. Der Monatsplaner gehört zum Gratis-Teil von publy, zusammen mit dem Erstellen und dem Kalender für acht Kanäle.
Die drei häufigsten Fehler
- Zu ambitioniert starten: 20 Beiträge planen und ab Monat zwei aufgeben. Lieber 8, die stattfinden.
- Nur Verkauf posten: Ein Feed aus lauter Angeboten ist ein Prospekt, dem niemand folgt.
- Den Plan als Gesetz behandeln: Ein aktueller Anlass darf jeden geplanten Beitrag verschieben. Der Plan ist das Sicherheitsnetz, nicht der Käfig.
Häufige Fragen dazu
Wie viele Beiträge sollte ein Monatsplan enthalten?
Für die meisten KMU 8 bis 12 Feed-Beiträge, also 2 bis 3 pro Woche. Mehr lohnt sich erst, wenn die Produktion durch Vorlagen oder KI fast nichts mehr kostet.
Was kostet ein Social-Media-Monatsplan?
Von Hand vor allem Zeit: typischerweise ein halber bis ganzer Arbeitstag pro Monat. Bei Agenturen ist die Monatsplanung Teil der Betreuungspauschale. Im publy Monatsplaner ist die Monatsplanung mit Texten und Bildern gratis.
Wie weit im Voraus sollte ich planen?
Ein Monat ist der beste Kompromiss: weit genug, um in einem Durchgang zu produzieren, nah genug, um aktuell zu bleiben. Quartalspläne veralten, Wochenpläne stressen.
Brauche ich für jeden Kanal einen eigenen Plan?
Nein. Plane einmal, passe pro Kanal Format und Textlänge an. Ein Carousel für Instagram wird auf LinkedIn ein Dokument-Post, das Bild bleibt dasselbe.
Mehr zum Modul dahinter: Social Media Autopilot bei publy.