Paid Social

Bezahlte Werbung auf Social-Media-Plattformen wie Meta, LinkedIn, TikTok und Pinterest zur gezielten Reichweiten-Skalierung.

PB
Patrick Bartsch · Co-Founder & Creative Director, Publy
Aktualisiert am 1. Januar 2026

Was ist Paid Social?

Paid Social (auch Paid Social Media Advertising) umfasst alle bezahlten Werbemassnahmen auf Social-Media-Plattformen — von Meta Ads (Facebook, Instagram) über LinkedIn Ads, TikTok Ads, Pinterest Ads bis zu X (Twitter) Ads. Im Gegensatz zu organischem Content, der ausschliesslich durch Algorithmen verteilt wird, skalieren Paid-Social-Kampagnen die Reichweite planbar und messbar gegen Budget. Laut Statista Global Ad Spend 2025 beträgt das weltweite Paid-Social-Werbevolumen rund 268 Milliarden USD — mehr als klassische TV-Werbung.

Warum Paid Social unverzichtbar geworden ist

Drei strukturelle Gründe sprechen für Paid Social:

  1. Organische Reichweite ist knapp: Auf Facebook erreicht ein Page-Post im Schnitt 1,9% der Follower
  2. Präzises Targeting: Zielgruppen nach Interesse, Verhalten, Einkommen, Jobtitel segmentierbar
  3. Messbarkeit: Conversion-Tracking erlaubt direkte ROI-Analyse pro Franken

Die wichtigsten Paid-Social-Plattformen

| Plattform | Stärke | Typische CPM (Schweiz 2025) | |-----------|--------|------------------------------| | Meta (Instagram/Facebook) | breite Reichweite, E-Commerce | CHF 6–12 | | LinkedIn | B2B, Fachkräfte | CHF 20–60 | | TikTok | Gen Z, virale Formate | CHF 4–8 | | Pinterest | Inspiration, Produkte | CHF 5–10 | | YouTube | Video, Branding | CHF 10–20 |

(CPM = Cost per Mille, Kosten pro 1'000 Ad-Impressions)

Die 5 häufigsten Kampagnen-Ziele

  • Awareness (Markenbekanntheit, Reach)
  • Traffic (Klicks zur Website)
  • Engagement (Likes, Kommentare, Follower)
  • Leads (E-Mail-Adressen, Kontaktformulare)
  • Conversions (Käufe, Buchungen, App-Installs)

Jedes Ziel erfordert ein anderes Kampagnen-Setup und andere Creatives. Wer "alles gleichzeitig" will, bekommt meist nichts richtig.

Kampagnen-Aufbau in 5 Schritten

  1. Ziel definieren: Ein klarer KPI (z.B. CPL unter CHF 5)
  2. Zielgruppe: Custom Audiences (Website-Besucher, Kunden-Liste) + Lookalikes
  3. Creative: 5–10 Varianten pro Anzeigen-Set für systematisches A/B-Testing
  4. Budget & Laufzeit: Mindestens CHF 500 Testbudget, 7–14 Tage
  5. Optimierung: Nach Lernphase (50+ Conversions) schlechte Creatives pausieren

Creative ist der wichtigste Hebel

Laut Meta Business Insights 2024 macht das Creative (Bild/Video) 56% der Performance-Varianz aus — wichtiger als Targeting (24%) oder Landing Page (20%). Das heisst: In professionelle Ad-Creatives zu investieren lohnt sich mehr als in aufwendiges Zielgruppen-Segmenting.

Typische Fehler bei Paid Social

  1. Zu enges Targeting: Algorithmus braucht Spielraum — Meta empfiehlt Zielgruppen >1 Mio
  2. Zu wenig Creatives: 1 Ad pro Set = kein A/B-Testing möglich
  3. Zu kurze Laufzeit: Vor 7 Tagen keine aussagekräftigen Daten
  4. Conversion-Tracking fehlt: Ohne Pixel keine Optimierung
  5. Ads mit kalter Zielgruppe direkt auf Kauf: Erst Beziehung aufbauen, dann verkaufen

Paid Social in der Schweiz

Für CH-Unternehmen gelten zwei Besonderheiten: Deutschsprachige Creatives performen oft besser mit Schweizer Deutsch-Elementen (z.B. "Grüezi" in der Anrede), und der Medien-CPM liegt im europäischen Vergleich im oberen Drittel. Das macht Creative-Qualität und Targeting-Präzision doppelt wichtig.

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